Wie immer, ist es bald soweit. Ach das hatte ich doch schon.
Aber ich fange vorne an. Aus dem einen Projekt wird nichts, das andere liegt darnieder mangels guter Ideen um es voran zu bringen und letzten Endes startete ich dann was neues und es fließt.
Dieser Fluß führte nun schon wirklich dazu, dass ich bald das erste eBook bei Amazon online stellen werde und dann wird es gleich weiter gehen zur Nummer 2.
Damit ich schon mal ein wenig darauf vorbereiten kann, es handelt sich um eine Serie. Diese wird eine fortlaufende Geschichte erzählen und doch immer wieder in sich geschlossene Geschichten. Viele Handlungsfäden die beginnen und manche die früher und manche die später enden. Natürlich beginnen dazwischen auch neue.
Die Handlung startet in Europa, unter anderem in Deutschland, wird aber bald auch weltumspannend und doch örtlich stark begrenzt sein. Verwirre ich sie? Ich hoffe doch!
Natürlich wird dieses Serial sie in den Horror hineinziehen und nicht mehr so schnell loslassen. Freuen sie sich also, Demnächst geht es los.
Mehr in Kürze.
Donnerstag, 31. Oktober 2013
Mittwoch, 3. Juli 2013
Horror: Blut & Gedärm
Im Post Special Effects bin ich schon ein wenig der Frage auf den Grund gegangen, braucht es diese in einer guten Horrorgeschichte, ich kam damals und komme auch heute zu dem Schluss, dass es auch ohne geht. Doch es geht eben auch mit.
Bei der Beschreibung solcher Szenen ist es aus meiner Sicht immer wieder wichtig den Leser trotz der Szenerie noch zu überraschen oder einen weiteren Stich zu versetzen. Wenn er liest, dass soeben ein Mensch auf abscheuliche Weise in einem Buch hingerichtet wird, geschlachtet wäre wohl besser, dann soll er sich trotzdem nicht nur deswegen geschockt fühlen. Meist erreicht man einen solchen Effekt schon bevor es zur eigentlichen Szene kommt in der das Massaker stattfindet. Gut so. Doch manchmal muss der Leser in der Szene selbst auch noch überrascht werden, entweder durch eine weitaus größere Absurdität, durch eine doch völlig unerwartete Handlung oder etwas Merkwürdiges, Absonderliches. Es gibt hierbei sicherlich kein Geheimrezept, keine Mixtur A die zu Wirkung B führt. Dafür sind, wer hätte es gedacht, die Leserinnen einfach zu verschieden und entsprechend unterschiedlich ist auch ihr tatsächliches Empfinden. Machen wir uns also nichts vor, wir werden niemals alle Geschmäcker treffen, konzentrieren wir uns auf unseren eigenen.
Da setze ich gerne an. Was würde in dieser Szene mich überraschen, wo würde ich angewidert den Kopf zur Seite legen und erst dreimal durchatmen, ehe ich weiter lese. Wo würde ich vielleicht auch schmunzelnd weiter lesen, denn auch das kann ich ja ggf. wollen. Den eigenen Geschmack treffen und sich davon leiten lassen, vielleicht der richtige Weg um dieses Thema zu beschreiben. Es darf natürlich nicht gezwungen wirken, so als wolle man, könne es aber nicht. Dann besser weg lassen.
Bei der Beschreibung solcher Szenen ist es aus meiner Sicht immer wieder wichtig den Leser trotz der Szenerie noch zu überraschen oder einen weiteren Stich zu versetzen. Wenn er liest, dass soeben ein Mensch auf abscheuliche Weise in einem Buch hingerichtet wird, geschlachtet wäre wohl besser, dann soll er sich trotzdem nicht nur deswegen geschockt fühlen. Meist erreicht man einen solchen Effekt schon bevor es zur eigentlichen Szene kommt in der das Massaker stattfindet. Gut so. Doch manchmal muss der Leser in der Szene selbst auch noch überrascht werden, entweder durch eine weitaus größere Absurdität, durch eine doch völlig unerwartete Handlung oder etwas Merkwürdiges, Absonderliches. Es gibt hierbei sicherlich kein Geheimrezept, keine Mixtur A die zu Wirkung B führt. Dafür sind, wer hätte es gedacht, die Leserinnen einfach zu verschieden und entsprechend unterschiedlich ist auch ihr tatsächliches Empfinden. Machen wir uns also nichts vor, wir werden niemals alle Geschmäcker treffen, konzentrieren wir uns auf unseren eigenen.
Da setze ich gerne an. Was würde in dieser Szene mich überraschen, wo würde ich angewidert den Kopf zur Seite legen und erst dreimal durchatmen, ehe ich weiter lese. Wo würde ich vielleicht auch schmunzelnd weiter lesen, denn auch das kann ich ja ggf. wollen. Den eigenen Geschmack treffen und sich davon leiten lassen, vielleicht der richtige Weg um dieses Thema zu beschreiben. Es darf natürlich nicht gezwungen wirken, so als wolle man, könne es aber nicht. Dann besser weg lassen.
Donnerstag, 13. Juni 2013
eZine: Cthulhu Libria 56
Heute möchte ich völlig uneigennützig für das eZine Cthulhu Libria Werbung machen. Ich habe dort noch nichts veröffentlicht, es fand sich noch keine Besprechung von mir in diesem Werk und auch habe ich derzeit keine Absicht dort zu veröffentlichen. Also Werbung einfach so, ich wurde noch nicht einmal darauf angesprochen dafür zu werben. Verrückt oder?
Ja und das ist es auch tatsächlich. Denn Cthulhu Libria ist etwas ganz besonderes, es ist ein wirklich gutess eZine, dass sich jeder einfach so herunterladen kann, es lesen kann und sich neue Eindrücke ansammeln können. Sicherlich, zumindest vermute ich das ohne es überprüft zu haben, würde sich die Redaktion auch über Mitarbeit freuen, aber wie gesagt vorher würde ich da mal anklopfen.
Mir hat dieses eZine gefallen, so gut, dass ich dafür gerne die Werbetrommel rühre.
Was findet sich dort nun alles. Viele brauchbare und einige wirklich gute Besprechungen, viel weiteres Material, einige sehr schön geschrieben Artikel, aber vor allem viel Liebe zum Thema. Und das spürte ich beim lesen. Danke.
Ja und das ist es auch tatsächlich. Denn Cthulhu Libria ist etwas ganz besonderes, es ist ein wirklich gutess eZine, dass sich jeder einfach so herunterladen kann, es lesen kann und sich neue Eindrücke ansammeln können. Sicherlich, zumindest vermute ich das ohne es überprüft zu haben, würde sich die Redaktion auch über Mitarbeit freuen, aber wie gesagt vorher würde ich da mal anklopfen.
Mir hat dieses eZine gefallen, so gut, dass ich dafür gerne die Werbetrommel rühre.
Was findet sich dort nun alles. Viele brauchbare und einige wirklich gute Besprechungen, viel weiteres Material, einige sehr schön geschrieben Artikel, aber vor allem viel Liebe zum Thema. Und das spürte ich beim lesen. Danke.
Dienstag, 28. Mai 2013
Horror: Special Effects
Ok, zugegeben, der Titel dieses Posts lässt hoffen es gehe um Filme des Genres, ich will gleich im ersten Satz aber klar stellen: Darum geht es nicht! Aber ich wollte Lust darauf machen den Post trotzdem zu lesen, denn es geht um die Special Effects oder sollte ich sagen um Blut, abgetrennte Körperteile, Splatter aller Art. Das lockt mehr? Sicherlich.
Als Autor in diesem Genre werde ich zu häufig schnell abgestempelt, da geht es mir ähnlich wie es wohl viele kennen die sagen "Ja ich schaue Horrorfilme." Sehr häufig höre ich dann zumindest irgendwas von krank, viel zu blutig, das kann doch keinen Spaß machen, ist ja ekelhaft, und so weiter und so fort. Das dem so ist, weiß der Fan, der Nicht-Fan wird sich umschauen und sagen er sei doch tolerant, solange es kein Horror ist.
Braucht es diese Special Effects, ohne die mancher Horrorfilm nicht das wäre was er eben ist, in einer Horrorgeschichte, einem Horrorbuch? Auch hier kann ich sofort Dutzende Beispiele aufzeigen, die es klar stellen, es geht auch ohne. Natürlich. Doch es geht eben auch mit. Für mich ist es immer wieder spannend zu erfahren wie unterschiedlich Leser mit diesem Thema umgehen, da gibt es aus meiner Sicht nicht den "Einen" oder auch nicht die "Eine", da gibt es, so glaube ich, einen kunterbunten Haufen unterschiedlichster Facetten die es zu betrachten gilt. Es gibt Leser die das vollkommen ablehnen, zum einen, weil sie sich wirklich davor Ekeln, zum anderen aber auch, weil sie es subtiler, indirekter wollen. Die Angst muss sich auf anderem Wege, und nicht als Angst vor dem banalen Tod, einschleichen. Das dies geht beweisen zahlreiche Autoren in ihren Werken, aber es gibt auch die Gegenstimme. Da ist sicherlich der extreme Splatterfan an erster Stelle zu nennen. Es darf ruhig auch richtig explizit sein, er will auch das Knacken der Knochen lesen können und nicht nur ahnen, dass dies so sein könnte. Blut darf fließen und spritzen, Gedärme dürfen sichtbar werden. All dies will er lesen.
Und ist das richtig? Nun ich denke ja, denn die Geschmäcker sind nunmal verschieden und wer das Lesen will sollte auch die Möglichkeit bekommen, wer das nicht Lesen will, der muss es nicht tun. So einfach kann das sein. Ich persönlich lese beides gerne. Es ist mir ein Bedürfnis mich durch die verschiedensten Subgenres des Horrors zu lesen und das nicht nur, weil ich selbst schreibe.
Als Autor in diesem Genre werde ich zu häufig schnell abgestempelt, da geht es mir ähnlich wie es wohl viele kennen die sagen "Ja ich schaue Horrorfilme." Sehr häufig höre ich dann zumindest irgendwas von krank, viel zu blutig, das kann doch keinen Spaß machen, ist ja ekelhaft, und so weiter und so fort. Das dem so ist, weiß der Fan, der Nicht-Fan wird sich umschauen und sagen er sei doch tolerant, solange es kein Horror ist.
Braucht es diese Special Effects, ohne die mancher Horrorfilm nicht das wäre was er eben ist, in einer Horrorgeschichte, einem Horrorbuch? Auch hier kann ich sofort Dutzende Beispiele aufzeigen, die es klar stellen, es geht auch ohne. Natürlich. Doch es geht eben auch mit. Für mich ist es immer wieder spannend zu erfahren wie unterschiedlich Leser mit diesem Thema umgehen, da gibt es aus meiner Sicht nicht den "Einen" oder auch nicht die "Eine", da gibt es, so glaube ich, einen kunterbunten Haufen unterschiedlichster Facetten die es zu betrachten gilt. Es gibt Leser die das vollkommen ablehnen, zum einen, weil sie sich wirklich davor Ekeln, zum anderen aber auch, weil sie es subtiler, indirekter wollen. Die Angst muss sich auf anderem Wege, und nicht als Angst vor dem banalen Tod, einschleichen. Das dies geht beweisen zahlreiche Autoren in ihren Werken, aber es gibt auch die Gegenstimme. Da ist sicherlich der extreme Splatterfan an erster Stelle zu nennen. Es darf ruhig auch richtig explizit sein, er will auch das Knacken der Knochen lesen können und nicht nur ahnen, dass dies so sein könnte. Blut darf fließen und spritzen, Gedärme dürfen sichtbar werden. All dies will er lesen.
Und ist das richtig? Nun ich denke ja, denn die Geschmäcker sind nunmal verschieden und wer das Lesen will sollte auch die Möglichkeit bekommen, wer das nicht Lesen will, der muss es nicht tun. So einfach kann das sein. Ich persönlich lese beides gerne. Es ist mir ein Bedürfnis mich durch die verschiedensten Subgenres des Horrors zu lesen und das nicht nur, weil ich selbst schreibe.
Rezension eBook: Flesh Gothic
Das eBook konnte mich zuerst einmal durch sein überaus starkes Cover überzeugen, das tatsächlich sehr gelungen ist, die Warnung des Verlags tat sicherlich das Übrige. Gekauft, heruntergeladen, gelesen.
Was erwartete mich mit Flesh Gothic, zuerst einmal laut Cover ein Thriller, wenn das auch etwas daneben gegriffen ist, denn als Thriller würde ich das Ganze nun definitiv nicht bezeichnen. Extreme Horror, wie der Verlag es auch nannte, würde da schon besser passen. Flesh Gothic fängt ungewöhnlich an, ich war ein wenig irritiert und dachte zuerst das war ein Fehlkauf. Gute Werbung, aber nichts dahinter, doch ich irrte. Edward Lee überzeugte mich tatsächlich nicht nach Seite Eins oder Zwei, es dauerte doch fast schon dreißig oder waren es gar fünfzig Seiten, ehe ich gebannt war und mich dem Text hingab. Warum das so war, will ich gleich noch erörtern. Zuerst aber ein wenig zum Inhalt.
Auf einem Luxusanwesen kommt es zu einem grausamen Massenmord, vieles davon kommt gar nicht an die Öffentlichkeit, da der Mörder zum einen selbst unter den Toten weilt und die Frau des Mörders dafür einiges Geld in die Hand nimmt. Sie ist reich und weiß, wie sie das Geld einsetzen muss. Der Reichtum scheint offenkundig von ihrem Mann zu stammen, der verstorben ist, und dieser hat es wohl durch geschickten Einsatz vermehrt. Doch nicht nur das, in dem Luxusanwesen hat er eine Pornofirma untergebracht, dort wurden Pornos, auch sehr harter Gangart, gedreht. Reicht das schon? Nein, denn ist der Mörder tatsächlich tot? Das soll unter anderem eine Gruppe übersinnlich begabter Menschen herausfinen und ein Journalist. Um genau zu sein, weiß eigentlich nur er, dass Reginald Hildreth, zumindest nach der Meinung seiner Frau, noch am Leben ist. Pornos, da wäre ich schon beim nächsten Thema, denn explizit in seiner Wortwahl ist Edward Lee mehr als einmal und zuerst war mir das beinahe schon zuviel. Doch je mehr sich die Geschichte entwickelt, desto klarer wurde mir, dass es gut so ist.
Nun will ich meine Frage aufgreifen, warum mich Edward Lee erst einmal beinahe als Leser verloren hatte, nach Seite Eins und Zwei. Die Story fing mir zu verworren an, da geschahen Dinge, die keinen Sinn ergaben, das hat sich dann bei Seite dreißig noch nicht geänbdert, zugegeben, aber genau da setzte mein Interesse ein. Was hat es alles mit dem auf den ersten Seiten gelesenen auf sich, wer ist der Mann und die Frau dort? Und wie kam es dazu. Schnell wurde ich dann eingeholt von der Ermittlungsgeschichte und hier vermute ich meinte jemand zu denken es sei ein Thriller. Das dem nicht so ist, sollte hoffentlich klar sein, Thriller Fans könnten gar enttäuscht sein ob der Obszönitäten und der gruden Handlung.
Die Warnung des Verlags, die mich auf Edward Lee brachte, konnte das Buch annähernd erfüllen. Wie immer ist da natürlich eine größere Dosis Marketing dabei und es ist doch weniger extrem als erwartet. Dennoch, für Horroreinsteiger, für schwache Nerven, für leicht Erschreckbare, ist Flesh Gothic nicht geeignet, nicht einmal im Ansatz.
Am Ende bleibt es für mich positiv. Da ist eine gute Geschichte, starke Charaktere, Überraschungen und Ideen, die mich begeistert haben. Das ich länger als gewohnt gebraucht habe um mich mit der Geschichte und dem Schreibstil von Edward Lee anzufreunden schreibe ich dem ungewönhlichen Thema zu. Vielleicht auch, weil ich mit einer anderen Erwartung an das Buch herangegangen bin aufgrund der Ankündigung. Nun denn, ich kann es am Ende in jedem Falle dem Horrorfan empfehlen, der ein außergewöhnliche Geschichte mag, die sexuell eindeutig und explizit ist, die aber darüber hinaus noch wirklich mehr zu bieten hat.
Informationen:
Flesh Gothic
Edward Lee
bei Amazon 4,99€
Was erwartete mich mit Flesh Gothic, zuerst einmal laut Cover ein Thriller, wenn das auch etwas daneben gegriffen ist, denn als Thriller würde ich das Ganze nun definitiv nicht bezeichnen. Extreme Horror, wie der Verlag es auch nannte, würde da schon besser passen. Flesh Gothic fängt ungewöhnlich an, ich war ein wenig irritiert und dachte zuerst das war ein Fehlkauf. Gute Werbung, aber nichts dahinter, doch ich irrte. Edward Lee überzeugte mich tatsächlich nicht nach Seite Eins oder Zwei, es dauerte doch fast schon dreißig oder waren es gar fünfzig Seiten, ehe ich gebannt war und mich dem Text hingab. Warum das so war, will ich gleich noch erörtern. Zuerst aber ein wenig zum Inhalt.
Auf einem Luxusanwesen kommt es zu einem grausamen Massenmord, vieles davon kommt gar nicht an die Öffentlichkeit, da der Mörder zum einen selbst unter den Toten weilt und die Frau des Mörders dafür einiges Geld in die Hand nimmt. Sie ist reich und weiß, wie sie das Geld einsetzen muss. Der Reichtum scheint offenkundig von ihrem Mann zu stammen, der verstorben ist, und dieser hat es wohl durch geschickten Einsatz vermehrt. Doch nicht nur das, in dem Luxusanwesen hat er eine Pornofirma untergebracht, dort wurden Pornos, auch sehr harter Gangart, gedreht. Reicht das schon? Nein, denn ist der Mörder tatsächlich tot? Das soll unter anderem eine Gruppe übersinnlich begabter Menschen herausfinen und ein Journalist. Um genau zu sein, weiß eigentlich nur er, dass Reginald Hildreth, zumindest nach der Meinung seiner Frau, noch am Leben ist. Pornos, da wäre ich schon beim nächsten Thema, denn explizit in seiner Wortwahl ist Edward Lee mehr als einmal und zuerst war mir das beinahe schon zuviel. Doch je mehr sich die Geschichte entwickelt, desto klarer wurde mir, dass es gut so ist.
Nun will ich meine Frage aufgreifen, warum mich Edward Lee erst einmal beinahe als Leser verloren hatte, nach Seite Eins und Zwei. Die Story fing mir zu verworren an, da geschahen Dinge, die keinen Sinn ergaben, das hat sich dann bei Seite dreißig noch nicht geänbdert, zugegeben, aber genau da setzte mein Interesse ein. Was hat es alles mit dem auf den ersten Seiten gelesenen auf sich, wer ist der Mann und die Frau dort? Und wie kam es dazu. Schnell wurde ich dann eingeholt von der Ermittlungsgeschichte und hier vermute ich meinte jemand zu denken es sei ein Thriller. Das dem nicht so ist, sollte hoffentlich klar sein, Thriller Fans könnten gar enttäuscht sein ob der Obszönitäten und der gruden Handlung.
Die Warnung des Verlags, die mich auf Edward Lee brachte, konnte das Buch annähernd erfüllen. Wie immer ist da natürlich eine größere Dosis Marketing dabei und es ist doch weniger extrem als erwartet. Dennoch, für Horroreinsteiger, für schwache Nerven, für leicht Erschreckbare, ist Flesh Gothic nicht geeignet, nicht einmal im Ansatz.
Am Ende bleibt es für mich positiv. Da ist eine gute Geschichte, starke Charaktere, Überraschungen und Ideen, die mich begeistert haben. Das ich länger als gewohnt gebraucht habe um mich mit der Geschichte und dem Schreibstil von Edward Lee anzufreunden schreibe ich dem ungewönhlichen Thema zu. Vielleicht auch, weil ich mit einer anderen Erwartung an das Buch herangegangen bin aufgrund der Ankündigung. Nun denn, ich kann es am Ende in jedem Falle dem Horrorfan empfehlen, der ein außergewöhnliche Geschichte mag, die sexuell eindeutig und explizit ist, die aber darüber hinaus noch wirklich mehr zu bieten hat.
Informationen:
Flesh Gothic
Edward Lee
bei Amazon 4,99€
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