Ok, zugegeben, der Titel dieses Posts lässt hoffen es gehe um Filme des Genres, ich will gleich im ersten Satz aber klar stellen: Darum geht es nicht! Aber ich wollte Lust darauf machen den Post trotzdem zu lesen, denn es geht um die Special Effects oder sollte ich sagen um Blut, abgetrennte Körperteile, Splatter aller Art. Das lockt mehr? Sicherlich.
Als Autor in diesem Genre werde ich zu häufig schnell abgestempelt, da geht es mir ähnlich wie es wohl viele kennen die sagen "Ja ich schaue Horrorfilme." Sehr häufig höre ich dann zumindest irgendwas von krank, viel zu blutig, das kann doch keinen Spaß machen, ist ja ekelhaft, und so weiter und so fort. Das dem so ist, weiß der Fan, der Nicht-Fan wird sich umschauen und sagen er sei doch tolerant, solange es kein Horror ist.
Braucht es diese Special Effects, ohne die mancher Horrorfilm nicht das wäre was er eben ist, in einer Horrorgeschichte, einem Horrorbuch? Auch hier kann ich sofort Dutzende Beispiele aufzeigen, die es klar stellen, es geht auch ohne. Natürlich. Doch es geht eben auch mit. Für mich ist es immer wieder spannend zu erfahren wie unterschiedlich Leser mit diesem Thema umgehen, da gibt es aus meiner Sicht nicht den "Einen" oder auch nicht die "Eine", da gibt es, so glaube ich, einen kunterbunten Haufen unterschiedlichster Facetten die es zu betrachten gilt. Es gibt Leser die das vollkommen ablehnen, zum einen, weil sie sich wirklich davor Ekeln, zum anderen aber auch, weil sie es subtiler, indirekter wollen. Die Angst muss sich auf anderem Wege, und nicht als Angst vor dem banalen Tod, einschleichen. Das dies geht beweisen zahlreiche Autoren in ihren Werken, aber es gibt auch die Gegenstimme. Da ist sicherlich der extreme Splatterfan an erster Stelle zu nennen. Es darf ruhig auch richtig explizit sein, er will auch das Knacken der Knochen lesen können und nicht nur ahnen, dass dies so sein könnte. Blut darf fließen und spritzen, Gedärme dürfen sichtbar werden. All dies will er lesen.
Und ist das richtig? Nun ich denke ja, denn die Geschmäcker sind nunmal verschieden und wer das Lesen will sollte auch die Möglichkeit bekommen, wer das nicht Lesen will, der muss es nicht tun. So einfach kann das sein. Ich persönlich lese beides gerne. Es ist mir ein Bedürfnis mich durch die verschiedensten Subgenres des Horrors zu lesen und das nicht nur, weil ich selbst schreibe.
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Dienstag, 28. Mai 2013
Montag, 29. April 2013
Horror: Von unbekannten Wesen
Hexen, Werwölfe, Vampire, Dämonen, Zombies, ...
Diese Liste an Monstern, an verwandelten Menschen oder gar wirklich ganz andere Lebewesen, lässt sich gnadenlos lange fortsetzen. Es ist die Angst vor dem Unbekannten auf der einen Seite, die einen Autor an diese Wesenheiten denken lässt, wenn er eine Horrorgeschichte niederschreibt, aber auch das Wissen, dass diese Wesen Angst verbreiten können. Das Böse in Form eines Lebewesens zu packen, dass am Ende dann vielleicht auch seinen Untergang erlebt, ist eines der am meisten umgesetzten Motive in der Horrorliteratur. Nun nicht immer gelingt der Untergang des Bösen in Wesensform so einfach, als Schriftsteller muss man sich ja die Möglichkeit einräumen einen zweiten Teil zu schreiben. Oder nehmen wir das Phänomen der Zombies, hinrlose Fleischfressende Monster, die ohne Sinn und Verstand einfach töten und fressen. Allein durch dieses, ich wage es und nenne es einmal, Allgemeinwissen, ist es dem Autor einer Zombiegeschichte möglich sofort einzusteigen. Der Leser liest Zombie und weiß schon um die Gefahr in diesem Buch, in dieser Geschichte.
Nehmen wir den Werwolf oder Vampir, einmal von diesen Teenie-Kuschelromanen abgesehen, so sind sie beide Blutrünstige Monster, die Töten wollen, beide sehr unterschiedlich in ihrer Ausprägung, aber in einer guten Horrorgeschichte wird klar was passieren wird.
Natürlich gibt es Autoren/Autorinnen, die auch mit den bekannten Wesenheiten einmal spielen, sie anders gestalten, darstellen. Doch die Gefahr ist klar, mit einem Male muss man eben dieses Andersein, der bekannten Wesen, erklären. Das geht, ist aber doch schwer. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass die Neuinterpretation des Vampirs zum Kuschelteenie ein echter Erfolg wurde und sich ein richtiger Horrorautor nun wiederum den eigentlichen Vampir erklären muss.
Doch gehe wir zurück zu den Wesen, nehmen wir die Unbekannten, die Neuerfundenen, jene die Keiner kennt. Das kann sehr spannend sein, man kann ein solches Wesen stückchenweise einbauen. Je nachdem wie man die Geschichte aufbaut, kann das aus Sicht eines solchen Monsters interessant sein, oder seiner Opfer.
Mir ist klar, warum diese unbekannten, und manchmal so sehr bekannten, Wesen trotzallem immer wieder gut in einer Geschichte funktionieren, weil sie Angst machen. Und das ist es.
Diese Liste an Monstern, an verwandelten Menschen oder gar wirklich ganz andere Lebewesen, lässt sich gnadenlos lange fortsetzen. Es ist die Angst vor dem Unbekannten auf der einen Seite, die einen Autor an diese Wesenheiten denken lässt, wenn er eine Horrorgeschichte niederschreibt, aber auch das Wissen, dass diese Wesen Angst verbreiten können. Das Böse in Form eines Lebewesens zu packen, dass am Ende dann vielleicht auch seinen Untergang erlebt, ist eines der am meisten umgesetzten Motive in der Horrorliteratur. Nun nicht immer gelingt der Untergang des Bösen in Wesensform so einfach, als Schriftsteller muss man sich ja die Möglichkeit einräumen einen zweiten Teil zu schreiben. Oder nehmen wir das Phänomen der Zombies, hinrlose Fleischfressende Monster, die ohne Sinn und Verstand einfach töten und fressen. Allein durch dieses, ich wage es und nenne es einmal, Allgemeinwissen, ist es dem Autor einer Zombiegeschichte möglich sofort einzusteigen. Der Leser liest Zombie und weiß schon um die Gefahr in diesem Buch, in dieser Geschichte.
Nehmen wir den Werwolf oder Vampir, einmal von diesen Teenie-Kuschelromanen abgesehen, so sind sie beide Blutrünstige Monster, die Töten wollen, beide sehr unterschiedlich in ihrer Ausprägung, aber in einer guten Horrorgeschichte wird klar was passieren wird.
Natürlich gibt es Autoren/Autorinnen, die auch mit den bekannten Wesenheiten einmal spielen, sie anders gestalten, darstellen. Doch die Gefahr ist klar, mit einem Male muss man eben dieses Andersein, der bekannten Wesen, erklären. Das geht, ist aber doch schwer. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass die Neuinterpretation des Vampirs zum Kuschelteenie ein echter Erfolg wurde und sich ein richtiger Horrorautor nun wiederum den eigentlichen Vampir erklären muss.
Doch gehe wir zurück zu den Wesen, nehmen wir die Unbekannten, die Neuerfundenen, jene die Keiner kennt. Das kann sehr spannend sein, man kann ein solches Wesen stückchenweise einbauen. Je nachdem wie man die Geschichte aufbaut, kann das aus Sicht eines solchen Monsters interessant sein, oder seiner Opfer.
Mir ist klar, warum diese unbekannten, und manchmal so sehr bekannten, Wesen trotzallem immer wieder gut in einer Geschichte funktionieren, weil sie Angst machen. Und das ist es.
Montag, 22. April 2013
Horror: Die thematische Sehnsucht
Bei den Themen innerhalb der Horrorliteratur verfalle ich häufig ins Grübeln. Vielleicht sollte ich gleich vorweg unterscheiden, es gibt ja auch die guten Themen, aber wie schauts mit den normalen, den beinahe schon in Fluten auftauchenden Themen aus? Hat der Leser einer Horror Geschichte eine Sehnsucht? Und wenn ja welche?
Ich kann diese Fragen für mich beantworten, bin aber sehr neugierig wie das andere sehen, meine Leser zum Beispiel, was denkt ihr? Welche Sterne im Horrorgenre seht ihr am Himmel, wo seht ihr die Langeweile? Gibt es noch echte Highlights oder geht alles unter im Sumpf des Trivialen?
Ich wäre gespannt auf eure Kommentare und würde mich freuen sie zu lesen. Natürlich dürft ihr mir auch eine E-Mail schreiben, am einfachsten unter marc.z.ruben[at]gmail.com. Und gerne werde ich dann in Kürze einige Zusammenfassungen eurer Meinungen hier kundtun, also auf geht es.
Ich kann diese Fragen für mich beantworten, bin aber sehr neugierig wie das andere sehen, meine Leser zum Beispiel, was denkt ihr? Welche Sterne im Horrorgenre seht ihr am Himmel, wo seht ihr die Langeweile? Gibt es noch echte Highlights oder geht alles unter im Sumpf des Trivialen?
Ich wäre gespannt auf eure Kommentare und würde mich freuen sie zu lesen. Natürlich dürft ihr mir auch eine E-Mail schreiben, am einfachsten unter marc.z.ruben[at]gmail.com. Und gerne werde ich dann in Kürze einige Zusammenfassungen eurer Meinungen hier kundtun, also auf geht es.
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